JL Reinoldus zur Pflichttreue Dortmund

Suche

Direkt zum Seiteninhalt

Symbole

Essays

Symbole und ästhetisches Denken - Gestaltungsmittel unserer Gegenwart und Zukunft


Bitte beachten Sie :

Alle Inhalte dieser Website unterliegen dem Copyright der Johannisloge Reinoldus zur Pflichttreue, Dortmund oder der zeichnenden Autoren.
Die Verwertung der urheberrechtlich geschützten Publikation oder aller in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen, insbesondere durch Vervielfältigung oder Verbreitung in gedruckter oder digitalisierter Form, ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Johannisloge Reinoldus zur Pflichttreue, Dortmund unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urheberrechtsgesetz nichts anderes ergibt.


Symbole und ästhetisches Denken - Gestaltungsmittel unserer Gegenwart und Zukunft

1.Was sind Symbole?
Das griechische Wort "symbolon" bezeichnete in der Antike ursprünglich die eine Hälfte eines zerbrochenen Gegenstandes aus Holz, Ton oder Metall, den man auf Reisen mit sich führte und mit dem man sich in der Fremde als willkommener Gast des Hauses ausweisen konnte, wenn die Bruchkante des eigenen Stückes mit der des beim Gastgeber verbliebenen Stückes zusammen-paßte. Daran erkennen wir bereits die Wirkung eines Symbols als unverwechselbares Erkennungs-zeichen für Gemeinsamkeiten und hohe ethische Werte, wie z.B. die Gastfreundschaft.
Heute bezeichnen wir ein Wort oder Bild als symbolisch, wenn es mehr enthält, als man auf den ersten Blick erkennen kann, d.h. ein Symbol offenbart uns etwas und verhüllt es zugleich.
Wir sprechen von Symbolen sowohl in unserem täglichen Leben, z.B. in der Politik, in der Kunst oder in der Werbung als auch in unserer Freimaurerei. Unter dem Gesichtswinkel der Philosophie und Psychologie kann man das Symbol als eine Ausdrucksweise des Geistes begreifen, in dem Geistiges sinnlich wahrnehmbar gemacht wird. Daraus können wir ableiten, daß die Menschen früherer Zeiten nicht über Symbole nachdachten, sondern mit ihnen lebten. Dies können wir in anschaulicher Form z.B. den Mythen und Märchen der Alten Ägypter entnehmen.
Im Laufe dieses Vortrages wollen wir deshalb versuchen, die Bedeutung der Symbole in den verschiedenen Lebensbereichen zu erkennen und ihren Einfluß auf unser Denken in der Gegenwart und als Gestaltungsmittel der Zukunft aufzuzeigen.

2. Natürliche und kulturelle Symbole
Will man etwas Ordnung in die unübersehbare Vielfalt der Symbole bringen, so kann man sie zunächst in natürliche und kulturelle Symbole einteilen. An der Spitze der natürlichen, archetypischen Symbole stehen das Herz und das Blut als Symbole des Lebens, der Kraft und der Verbundenheit in der Blutsbrüderschaft. Denken wir weiter an eine Wellenlinie, so verbindet schon jedes Kind damit die Vorstellung von fließendem Wasser und Bewegung. Der Kreis suggeriert uns sofort das Empfinden der Geschlossenheit und Gleichmäßigkeit, vielleicht auch der Sonne, des Lichts und der Wärme. Schließlich vermittelt das Symbol des Quadrates jedem die bewundernde Erkenntnis der Regelmäßigkeit, der Ordnung und der Vollendung.
Betrachten wir bei den ältesten kulturellen Symbolen die Symbolkraft der Zahlen, so verbanden die Menschen am Indus, Euphrat und Nil bereits vor 5000 Jahren mit der Zahl 1 die ungeteilte Einheit, die Wurzel aller Vielfalt und damit auch die Einzigartigkeit des Schöpfergottes. In der Zahl 2 konnten sie eine Bestätigung des täglich erfahrenen Dualitätsprinzips von hell und dunkel, feucht und trocken, Leben und Tod erkennen. Die 3 , die sich als Wunder der Geburt des Kindes aus Mann und Frau darstellte, wurde zum Symbol der Schöpfung und Gottes und hatte deshalb in der Folgezeit in den Gedanken der Dreiheit, Dreifaltigkeit und Trinität eine folgerichtige Ausprägung erfahren. Schließlich manifestierte die 4 schon in frühester Zeit das reale irdische Universum, das durch die 4 Himmelsrichtungen festgelegt war. Diese ergaben sich aus der Achse zwischen Sonnenauf- und -untergang sowie der Achse zwischen dem mittäglichen Höchststand der Sonne im Süden und dem Polarstern im Norden.
Alle anderen symbolischen Zahlen, wie beispielsweise die 5, die 7 oder die 9 setzten sich dann jeweils aus diesen Grundzahlen zusammen. Bereits in den alten Hochkulturen bauten die Hohepriester natürliche und kulturelle Symbole in die gedanklichen Gebäude der Weltschöpfung, der Kosmogonien ein. In der Schule von Heliopolis wurde bereits vor 5000 Jahren gelehrt, daß das Universum aus dem Geist und dem Willen, d.h. im biblischen Sinne aus dem Logos des einen Schöpfergottes Atum entstand. Dieser schuf aus sich heraus zunächst Schu und Tefnut, d.h. die Luft und die Feuchtigkeit und damit erstmals das Bild der Dreiheit Gottes. Diese ersten beiden Wesenheiten des Schöpfergottes, gewissermaßen die Ursubstanzen des Universums, schufen nunmehr auf geschlechtlichem Wege den männlichen Erdgott Geb und die weibliche Himmelsgöttin Nut, die ihrerseits Seth und Osiris, Isis und Nephtis zeugten. So entstand die berühmte sog. "Neunheit von Heliopolis", d.h. die den Menschen sichtbaren 9 Ausformungen des einen , selbst nicht darstellbaren Schöpfergottes. In dieser Kosmogonie vereinen sich auf geniale Weise die Symbolkraft der Eins mit derjenigen der Zwei, welche sich zum göttlichen Dreiklang verbinden und unter Wahrung des Dualitätsprinzips über die Fünf und Sieben zur vollendeten Neun führen - für uns Freimaurer eine der fundamentalen Erkenntnisse.
Einen sichtbaren Beweis für die starke Symbolkraft dieser einfachsten Zahlen schufen die alten Ägypter in ihren Pyramiden. Sie wollten in diesen Grabmalen, die für die Ewigkeit geschaffen wurden, die Verbindung der weltlichen Macht mit der göttlichen Kraft des Pharao darstellen. Dafür kam nur eine Pyramide über dem irdisch-quadratischen Grundriß infrage. Ursprünglich sollten die 4 Mantelflächen der Pyramide gleichseitige Dreiecke mit einem Neigungswinkel von 60 Grad bilden. Dieser Neigungswinkel fand eine zusätzliche, gottgewollte Begründung darin, daß man dem verstorbenen Pharao eine frei Sicht aus der Grabkammer zum Polarstern als dem Dreh- und Angelpunkt des Fixsternhimmels schaffen wollte. Deshalb errichtete man die meisten Pyramiden des Alten Reiches vor 4500 Jahren in Gizeh auf der geographischen Breite von 30 Grad, weil nunmehr die 60 Grad geneigte Mantelfläche der Pyramide senkrecht auf dieser Sichtlinie zum Polarstern stand. Daß ernsthaft versucht wurde, einen Neigungswinkel der Pyramide von 60 Grad zu erreichen, beweist der Neigungswinkel von 74 Grad im Kern der zusammengebrochenen Pyramide von Medum, deren Kalksteinabdeckung dann 60 Grad Neigungswinkel besessen hätte. Leider vereitelten die damals noch unvollkommenen bautechnischen Fähigkeiten diese Pläne, sodaß die steilsten Neigungswinkel der fertiggestellten Pyramiden nur etwa 54 Grad betragen.
Eine weitere Fortentwicklung ältester natürlicher zu vergeistigten kulturellen Symbolen können wir bei der Lichtsymbolik beobachten, die auch in der Freimaurerei einen besonderen Platz einnimmt. Schon bei den ältesten Naturvölkern besiegte das Licht bei Sonnenaufgang die Dunkelheit der Nacht und erweckte damit alles zu neuem Leben. So wurde das Licht aus dem Osten in den meisten alten Hochkulturen zum Symbol der Wiedergeburt, später auch für die Auferstehung und die Einweihung in die Geheimnisse höherer Erkenntnis. Da Licht und Farbe unmittelbar miteinander verbunden sind, möchte ich an dieser Stelle noch einige Bemerkungen zur Farbensymbolik machen, weil sie wesentlich in unsere Freimaurerei hineinwirkt.
Beginnen wir mit der Unfarbe schwarz, die im profanen Leben die Nacht, die Vernichtung und den Tod bedeutet. In der Loge symbolisiert sie dagegen den Verzicht auf die Eitelkeit der Welt. Auch Weiß ist in vielen Kulturen die Farbe der Trauer und des Todes, der ja jeder Wiedergeburt vorrausgeht. Doch verstehen wir im abendländischen Kulturkreis darunter allgemein die Farbe der Unschuld und Reinheit, die Farbe des ungebrochenen Lichts und der Erscheinung Gottes, die noch heute den weißseidenen Talar des Papstes rechtfertigt. Die Farbe Blau ist die am wenigsten materielle Farbe und wird daher als Medium der Wahrheit und Treue aufgefaßt; deshalb ist sie die Farbe aller Johannislogen in der Freimaurerei . Dagegen ist die Farbe Rot die Urfarbe aller materiellen Existenz und des Lebens. Sie ist daher auch die Farbe der Liebe und des Opferblutes Christi. Und so finden wir sie folgerichtig als dominierende Farbe in den Hochgraden der Freimaurerei.
Schließlich ist Violett, das aus gleichen Teilen von Blau und Rot entsteht, in der Farbensymbolik die Farbe der Besonnenheit, des Maßes und des Gleichgewichts zwischen Himmel und Erde, Sinnen und Geist, Liebe und Weisheit. Darum trägt auf den symbolischen Passionsbildern des Mittelalters Jesus ein violettes Kleid. Außerdem wurde Violett zur liturgischen Farbe der Adventszeit und Passionszeit, und auch in den Kapitelgraden des Freimaurerordens hat das Violett seinen Platz gefunden.

3. Anwendung von Symbolen in den Ritualen des gesellschaftlichen Lebens
Symbole kennen wir jedoch nicht nur als bedeutungsschwere Bilder, die isoliert im Raum stehen, sondern vor allem als Bestandteile von Ritualen, d.h. von Handlungsabläufen im gesellschaftlichen Leben.
Bereits die Initiationstriten der Naturvölker arbeiteten mit Symbolen, die in die zeremoniellen Abläufe eingebaut wurden. Selbstverständlich benutzten auch die Hohepriester an Nil und Euphrat Symbole in den Ritualen der Krönung oder Beerdigung des Pharao. Aus der Welt der Antike kennen wir die Mysterien von Eleusis, deren Einweihungsrituale in vielen Abschnitten Ähnlichkeiten mit dem Aufnahmeritual in der Freimaurerei zeigen. Aus der Geisteswelt des römischen Imperiums kennen wir den Mithraskult, der bis weit in unsere christliche Zeitrechnung hinein ausgeübt wurde und die Sichtweise der aufstrebenden 7 Weihegrade sowohl in die Bilder der Jacobsleiter und der freimaurerischen Beförderungsgrade als auch in die Darstellungen auf der Arbeitstafel einbrachte.
Auch die Gedankenwelt der Gnostiker in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten, die wir in schönster Form aus den Schriften des Klosters Nag Hammadi in Ägypten kennen, benutzt die Symbolkraft der Zahlen, um die Vergeistigung der Welt zu veranschaulichen.
Danach durchläuft der Adept zunächst die 7 Stufen irdischer Erkenntnisse, bevor er das Stadium der Achtheit erlangt, d.h. bis er in den Vorraum des Allerheiligsten eintritt, in dem er die Vollkommenheit der Neunheit erblickt. Hören wir einige wenige Original-Textstellen aus Nag Hammadi über die Achtheit und die Neunheit, aus einem Gespräch zwischen dem bereits erleuchteten Vater und seinem Sohn: "Vater, gestern hast du mir versprochen, mein Denken in die Achtheit einzuführen, und danach wolltest du mich in die Neunheit einführen. Du sagtest, so sei es die Ordnung der Überlieferung"....Der Vater wenig später: "Mein Sohn, wir müssen mit unserem ganzen Herzen und unserer ganzen Seele zu Gott beten und ihn bitten, daß die Gabe der Achtheit zu uns gelange und daß jeder von ihm das Seine empfange"...Der Sohn nach der ersten Erleuchtung: "Vater Trismegistos! Wir haben beide das Licht empfangen. Und ich schaue die Achtheit und die Seelen, die darin sind, und die Engel, die der Neunheit und ihren Kräften ein Loblied singen".... Und der Vater spricht seinem Sohn den Eid vor: "... Ihn, der dieses heilige Buch liest, lasse ich beim Himmel und der Erde, bei den sieben Herren der Substanz und dem schöpferischen Geist, der in ihnen ist,...schwören, daß er alles streng bewahrt, was Hermes gesprochen hat. Und wer den Schwur hält, mit dem wird sich Gott verbinden. ... Aber Zorn wird auf jeden herabfahren, der den Eid bricht..". Und in einem abschließenden Gebet sagen beide u.a.: "Die höchste Wonne des Menschen, der sich zu dir hält, ist, dich zu erkennen. Wir haben dich erkannt, oh Licht des Geistes! Und nur ein Schutz ist es, nach dem wir uns sehnen: daß wir in diesem Leben nicht straucheln! Als sie dies im Gebet gesprochen hatten, umarmten sie einander und gingen, um ihre heilige Mahlzeit zu halten, in der kein Blut ist".
Wir erkennen hier, daß es die besondere Kraft der Symbole ist, welche in der Lage ist, intuitive, geniale oder göttliche Inspirationen zu tansportieren, anderen mitzuteilen und verständlich zu machen.
So ist es nicht verwunderlich, daß im Mittelalter die christliche Botschaft und die Einzigartigkeit des christlichen Gottes mit Hilfe vieler Symbole vermittelt wurden. Die zum Himmel aufstrebenden Kathedralen und die unendliche Vielfalt der Darstellungen des Lebens- und Leidensweges Christi und der Qualen des Fegefeuers seien hier nur beispielhaft angeführt.
Schließlich kennen wir aus unserer jüngeren Geschichte, die wir z.T. selbst erlebt haben, die Symbolkraft der Fahnen. Beliebt ist hier besonders die Farbe Rot, weil sie uns gemahnen soll, mit unserem Blut fürs Vaterland einzustehen. Je nach Weltanschauung wird dann dieses rote Fahnen-tuch mit einem Sonnensymbol, einem Hakenkreuz oder Hammer und Sichel angereichert. Nationales Zusammengehörigkeitsgefühl und Stärke wurden durch Liktorenbündel oder Scheinwerferlichtdome und Fanfarenklänge "symbolisiert". Schließlich gibt es in unseren Tagen nichts Symbolträchtigeres als die nächtliche Vereidigung der israelischen Fallschirmjäger beim Schein der brennenden Fackeln am Fuße der Klagemauer im ewigen Jerusalem.
Betrachten wir unsere heutige Informations- und Kommunikationsgesellschaft, so können wir die zunehmende Anwendung und Bedeutung einer Mischung aus Symbolen und Botschaften sowohl in der Politik und im kulturellen Leben, als auch in der Werbung, im Sport und im Verkehr erkennen. So sollen die 5 olympischen Ringe die Jugend dieser Erde zu vereintem sportlichem und friedlichen Wettstreit aufrufen. Der schräg nach oben zeigende Balken der Deutschen Bank soll zweifelfrei ihren garantierten Erfolg suggerieren.

4. Ästhetisches und anästhetisches Denken
Wenn wir nicht der zunehmenden Flut von raffiniert zubereiteten Informationshäppchen hilflos und damit manipulierbar ausgeliefert sein wollen, müssen wir Handlungsweisen und Beurteilungs-maßstäbe entwickeln, die uns gestatten, den wahren Kern einer Information, aber auch die geistige Botschaft für unser eigenes künftiges Handeln zu erkennen. Aus heutiger psychologischer und philosophischer Sicht bedienen wir uns bei der rein sinnlichen Wahrnehmung eines Objektes oder eines Ereignisses des sog. anästhetischen Denkens - abgeleitet vom griechischen Wort aisthesis für Wahrnehmung.
Tritt zu dieser Sinneswahrnehmung mit unseren 5 Sinnesorganen noch eine intellektuelle Verarbeitung hinzu, sprechen wir von Sinnwahrnehmung und bezeichnen diesen Wahrnehmungs- und Denkprozeß als ästhetisches Denken. Das ästhetische Denken, das von der trivialen Sinneswahrnehmung zur geistig verarbeiteten Sinn-wahrnehmung führt , geschieht in 4 Schritten : Der schlichten Beobachtung durch unsere Sinnesorgane folgt an 2.Stelle eine wahrnehmungshafte Sinnvermutung ; wir wissen noch nicht , ob es sich bei dem roten Fleck auf dem Fußboden, den wir sehen, um Farbe oder Blut handelt - doch unser Instinkt und unsere Erfahrungen lassen uns etwas vermuten. Beim 3.Schritt wird dann diese Sinnvermutung mit Hilfe unseres Wissens überprüft und veri-fiziert, womit wir im 4.Schritt zur Gesamtsicht des Wahrgenommenen gelangen, zum endgültigen Eindruck , den das Gesehene in unserem Bewußtsein hinterläßt.
Während demnach das Kleinkind sein Umfeld so wahrnimmt und akzeptiert, wie es ihm seine Sinnesorgane vermitteln, erlangt der heranwachsende und lernende Mensch in zunehmendem Maße die Fähigkeit, seine Sinneswahrnehmungen in einen Zusammenhang mit seinem bisherigen Wissen, seinen Erfahrungen und seinem künftigen Handeln zu bringen.
Dabei ist es für das Ergebnis dieses ästhetischen Wahrnehmungs- und Denkprozesses entscheidend, in welcher Form die Nachricht uns erreicht. Dafür folgendes kleines Beispiel:
Während der Olympiade 1972 hingen in München Plakate mit dem Slogan :"München wird modern". Plötzlich sah man einige dieser Plakate , bei denen das o in modern unterstrichen war; also las man jetzt : "München wird modern" ! Aus der Fortschrittsparole war durch diese winzige Änderung aufgrund der völlig entgegengesetzten Bedeutung des Wortes modern ein Menetekel geworden.
Diese Manipulierbarkeit des menschlichen Geistes nutzt die moderne Werbung schamlos aus, wenn sie die Qualität eines Waschpulvers mit kauschelweich, die eines Polohemdes als hautsympathisch anpreist oder den Kaffee mit einem Verwöhnaroma anbietet.
Die heutige Wirklichkeit wird auf diese Weise zunehmend durch bewußt gesteuerte Wahrnehmungsverarbeitung - vornehmlich über die Medien - in den Köpfen der Menschen erzeugt. Während nämlich die Sinnvermutung im 2.Schritt der Sinnwahrnehmung noch im wesentlichen durch unsere eigenen Instinkte und Erfahrungen bestimmt wird, werden bei der Überprüfung des Vermuteten im 3.Schritt nunmehr Einflüsse von außen wirksam - wie z.B. die Inhalte unserer Erziehung, das gelernte Schulwissen aber auch die Verführung durch das raffinierte Versprechen einer angeblichen Bedürfnisbefriedigung. Doch nicht nur auf der noch relativ niedrigen Ebene der Konsumwerbung soll unsere Sinnwahrnehmung gesteuert werden, sondern auch auf der intellektuell höheren Ebene kultureller und politischer Beeinflussung und Erziehung. Hier werden die gezielten Einflüsterungen der Propaganda, der Indoktrination und der wissenschaftlich verbrämten Weltanschaung zur Erzeugung einer gewollten Willensbildung und Weltsicht wirksam, wie es die Völker unter den Diktaturen des 20.Jhds. leidvoll erfahren haben.
Wir werden dazu erzogen, etwas ästhetisch wahrzunehmen, d.h. damit einen Sinn zu verbinden. Deshalb redet alle Welt heute von Ästhetik : mit den Bildern und Botschaften der Ästhetik wird unser Konsumverhalten gesteuert , mit der optimistischen Darstellung von Technologie und Ökonomie wird unser Verhalten im Erwerbsleben und in unserer Umwelt beeinflußt und durch die äußerlich ästhetisch gestaltete Lebenswelt und Kulturgesellschaft soll unsere Bereitschaft gefördert werden , ein friedliches und nützliches Mitglied unserer Gesellschaft zu sein. Das gelingt jedoch in unserer liberalen westlichen Welt nur unzureichend, weil das Überangebot an Informationen und die Reizüberflutung zunehmend eine Abstumpfung , d.h. nur eine leerlaufende Euphorie und eine Coolness erzeugen, die zu den neuen Tugenden der 80er Jahre wurden und damit zu einem Signum der neuen Anästhetik. Das postmoderne Facelifting der Großstädte mit ihrem Lichterglanz, den raffiniert dekorierten Einkaufspassagen und dem verwirrenden Angebot von Entertainment und Amusement mag hierfür ein Beispiel sein.
Die dadurch entstehende Desensibilisierung für die ästhetischen Botschaften wird auf psychischer Ebene noch verstärkt durch die immer neuen Wirbel der Aufgeregtheit rund um Kleinereignisse oder Nichtereignisse in den Spalten der Boulevardpresse und auf den Sofas der Talk-Shows.. So werden viele Menschen unserer Zeit zunehmend zu televisionären Konsumenten, die stumm nebeneinander vor dem Fernseher sitzen und dabei kontakt- und gefühllos gegenüber der konkreten Wirklichkeit werden. Mitleid wird nur noch von Bildschirmpersonen erzeugt, die Ethik degeneriert zum telegenen Zitat und Solidarität manifestiert sich nur noch im Spendenverhalten der televisionären Gemeinschaft. "Selbst im privaten und sogar im intimen Bereich beobachten wir heute eine beginnende Ablösung von der Wirklichkeit durch die simulatorische Überbietung des eigenen Erfahrungsbereiches mit makelloser ästhetischer Silikonschönheit. Und in Zukunft droht vielen von uns der bacchantische Taumel, von dem einst Hegel sprach, im simulatorischen Schaltkreis des Cyberspace, und die sexuelle Befriedigung per Datenleitung." Doch hat das Wechselspiel von ästhetischem Denken und anästhetischen Wahrnehmen nicht nur lustbetonte sondern auch existenzbedrohende Seiten. Die jahrzehntelange öffentliche Ästhetisierung der Kernenergie als "sauberste Energie" ist spätestens seit Tschernobyl umgeschlagen in die Erkenntnis, daß die elementaren Bedrohungen unserer Gegenwart anästhetisch sind, d.h. an der Basis unserer Existenzgrundlagen anästetisch und damit sinnlich wirksam werden. Wir sind auf die ästhetische Botschaft hereingefallen, denn sinn-lich kann man ja die Strahlung nicht wahrnehmen, erst ihre Schäden werden sinnlich wirksam , wenn die Strahlung und der radioaktive Staub unsere Sinne zerfressen haben. So wurde das einst in den 50er und 60er Jahren auf vielen Werbeanzeigen zu sehende Symbol der strahlenden Jod-S11-Körnchen für den Wellensittich verdrängt durch das gefärlich gelbe Symbol für Radioaktivität. Es drängt sich an dieser Stelle die Frage auf, ob es nicht am Ende ein Lebensvorteil sein kann , nur anästhetisch zu denken, sich nicht auf die verführerischen Botschaften der Ästhetik einzulassen , sondern nur den eigenen Sinnesorganen zu vertrauen und alles zu meiden , was uns als Interpretation mitgeliefert wird?
Trotz dieser in Einzelfällen existierenden Vorteile nur sinnlichen, anästhischen Wahrnehmens gilt jedoch heute, daß dem ästhetischen Denken mit seiner Umformung der sinnlichen Wahrnehmung zu einer geistig verarbeiteten Sinnwahrnehmung originäre Wahrheit und unbedingte Vorrangigkeit zuerkannt werden muß.
Ästhetisches Denken ist gegenwärtig das eigentlich realistische; denn nur Weniges nehmen wir unmittelbar wahr. Die meisten Ereignisse der heutigen Kulturgesellschaft sind dagegen inszenierte Ereignisse und werden von uns überwiegend nur über die Medien wahrgenommen. Daher ist es das Ästhetische, was am Ende die Hirne der Menschen bewegt und damit die Welt verändert. Das hatte bereits Nietzsche erkannt , und Lenin hat diesen Tatbestand in die berühmten Worte gekleidet : "Die Idee wird zur materiellen Gewalt , wenn sie die Massen ergreift". Erinnern wir uns in diesem Zusammenhang an einige historische Fakten:
Vor 60 Jahren versetzten die ästhetisch und symbolträchtig in den nächtlichen Himmel ragenden Scheinwerferlichtdome über dem Olympiastadion und die gestählten Gesichter in den Schwarzweiß-Filmen der Leni Riefenstahl Millionen von Deutschen in einen Begeisterungstaumel des neuen Wir-Gefühls und in den blinden Glauben an ein tausendjähriges Reich . Diese weltweit in den Wochenschauen zu sehende Realität gewordene Idee schuf auf der anderen Seite des Atlantik dann die entgegengerichtete Idee mit der Realität der Atombombe. Als positives Beispiel der vielfältigen Wirkungen ästhetischen Denkens in Verbindung mit Symbolen mag hier die Verpackung des Reichstages von Christo 1995 in Berlin dienen. Hier haben Millionen Menschen eine neue ästhetische Kunsterfahrung gemacht. Die Verpackung des Reichstages , der sich je nach Tageszeit und Bewölkung dem Betrachter optisch ständig wechselnd präsentierte, faszinierte die meisten Menschen, die dort waren und darüberhinaus Millionen, die am Fernseher zuschauten. Hier fand in den Köpfen gedanklich ein sog. transversaler Vorgang statt; und zwar in der Form, daß sich die Manifestation des Ästhetischen in der Zeit vor 100 Jahren - in Form des alten Reichstagsgebäudes - mit der Manifestation des Ästhetischen in der Gegenwart und Zukunft - in Form der silbern glänzenden Verpackung gegenseitig durchdrang. Die Botschaft des traditionell Erhabenen verband sich so mit der Botschaft der fortschrittsorientierten technologischen Welt von heute für eine im wahrsten Sinne des Wortes glänzende Zukunft. Zur Pluralität dieser beiden völlig verschieden-artigen Ausdrucksformen des Ästhetischen gesellte sich hier also noch das Transversale hinzu, d.h. der mögliche Verkehr der pluralen Formen untereinander.
Wir erkennen hier das ästhetische Denken als eine mögliche, wenn nicht gar notwendige Denkform, um in Zukunft Tradition und Fortschritt symbiotisch miteinander verbinden zu können oder doch wenigstens gleichberechtigt nebeneinander bestehen lassen zu können. Die Erkenntnisse der Philosophen unserer Generation führen zu der Schlußfolgerung, daß das ästhetische Ideal , das bisher für alle Glieder der Gesellschaft einer Epoche gültig und bindend war, in unserer heutigen multinationalen und multikulturellen Gesellschaft übergeleitet werden muß in ein Konglomerat und Beziehungsgeflecht vielgestaltiger Idealvorstellungen, d.h. in die Denk-formen einer neuen sog. Aisthetik.
Der friedliche und humane Umgang mit unterschiedlichen Kulturen und Entwicklungsniveaus sowohl auf nationaler wie auf internationaler Ebene erfordert auch neuartige Denkweisen. Wir müssen akzeptieren, daß sich ein Tatbestand aus anderer Perspektive ganz anders darstellen kann, und daß wir dem Anderen auch eine mögliche Wahrheit zuerkennen.
Adorno, der in Verbindung mit seinen musiktheoretischen Arbeiten die gesellschaftliche Dynamik philosophischer Probleme aufdeckte, formulierte beispielsweise, daß die heutige Ästhetik als wirklichkeitsbezogene Disziplin, die Heterogenität der Dinge zu beachten hat, weil sie durch die heutigen und künftig immer massiver werdenden weltweiten Uniformierungstendenzen bedroht ist. In diesem Zusammenhang mögen wir uns die Folgen der gleichgeschalteten Ästhetik einer weltweiten Jeans- und Coca Cola-Gesellschaft vor Augen halten. Adorno mahnt weiterhin, daß auch die Kritik an blinder Herrschaft und an dem traditionell Erhabenen fortgesetzt werden muß, weil die Gefahr zu groß geworden ist, die Massen mit Hilfe der Medien und mißbrauchter Symbole unter Vorspiegelung eines ästhetischen Ideals zu verführen.
Die moderne Ästhetik mit ihrem gewandelten Begriff des Erhabenen muß uns deshalb anhalten, die existierenden Differenzen zu beachten, sich den Unversöhnbarkeiten zu stellen und Gerechtig-keit gegenüber dem Heterogenen walten zu lassen , welches das Weltbild unserer Zeit bestimmt.
Auch Lyotard, einer der gewichtigsten Denker unserer Zeit, macht geltend , daß es bei der Konzeption postmodernen Denkens um den Widerstand gegen eine kommunikative Verflachung und Vereinheitlichung geht und um den Widerstand gegen das Diktat der Neuen Technologien. Dieser postmodernen Ästhetik des Erhabenen muß gesellschaftlich die Fähigkeit zur Anerkennung von Dissensen wichtiger sein als die Beschwörung von Konsens.
Schließlich kommt unter den bekannten Philosophen der Gegenwart auch Welsch zu der Schlußfolgerung , daß ein elementarer Rückbezug auf den Begriff der "aisthesis", der Wahr-nehmung im umfassendsten Sinne, notwendig ist, "die etwas mit Gewahrwerden und Innewerden, mit Merken und Spüren" zu tun hat.

5. Perspektiven für das Design der Zukunft
Kommen wir zum letzten Kapitel in den Betrachtungen über Symbole und ästhetisches Denken, zu den Perspektiven für das Design der Zukunft. Der Ausdruck Postmoderne wurde erst 1959/60 in den USA als Leitbegriff einer Debatte über Fragen der Literatur in der Gegenwart benutzt und ab 1966 auch in der Architektur verwendet. Die uns geläufige moderne Architektur wollte emanzipatorisch sein und überzog als Antwort auf die moderne Industrialisierung die Welt mit ihren immer gleichbleibenden Stahl- und Glas-fassaden der Hochhäuser, deren Grundsymbol das rechtwinklige Quadrat und Rechteck war.
Im Gegensatz hierzu will die heutige postmoderne Architektur kommunikativ und vielheitlich sein. Grundlage für diese Ästhetik der postmodernen Gestaltung ist die Pluralität der Bau- und Lebensformen. An die Stelle des rechten Winkels einer uniformen Gesellschaftsordnung, wie sie noch heute in Brasilia zu sehen ist, trat nunmehr der gesamte Formenkatalog - vom Quadrat über den Kreis bis zum schiefen Winkel und zum verschachtelten Formenmosaik. Es gilt nun nicht mehr die Formel: "form follows function" sondern die Formel: "form produces visions". Das ästhetische Ideal ist nun nicht mehr das Schöne an sich sondern die visionäre Botschaft für die unterschiedlichen Gruppen unserer Gesellschaft mit deren eigenen Idealen.
Als eines der sprechendsten Beispiele hierfür möchte ich das vom deutschen Stararchitekten Helmut Jahn entworfene Illinois Center in Chicago anführen. Dieser mehr als 100m hohe Kegelstumpf, der zur Hälfte seiner Außenfront verglast ist, ist ein klassisches Symbol für die offene Gesellschaft, in der Bürger und Regierung in einem intensiven und transparenten Gedankenaustausch stehen.
Weiterhin übermittelt die bekannte Amerika-Pyramide in San Franzisko weit sichtbar die Botschaft vom ungebrochenen Glauben der amerikanischen Gesellschaft an eine aufstrebende Fortentwick-lung von Staat und Gesellschaft. Schließlich manifestiert sich im supermodernen , aus Millionen von Einzelteilen montierten und auch wieder demontierbaren Gebäude der Hongkong und Shanghai Bank in Hongkong, das in seiner Silhuette an das Centre Pompidou in Paris erinnert, der Charakter der künftigen Welt als einer modularen Kombination bewährter Strukturelemente, die je nach Ziel und Zweck an jedem Ort dieser Erde auf- und auch wieder abgebaut werden können.
Der völlig unterschiedliche Baustil dieser markanten Gebäude beweist die Postulate von Adorno, daß die eigentliche Stoßrichtung der Postmoderne gegen die einstige Uniformierungsdynamik der Moderne zielt und zu diesem Zweck ihre eigenen neuen Symbole schafft.
In dieser Geisteswelt der Postmoderne dominieren nicht mehr die autoritären Prinzipien von Kon-sequenz und Progression, sondern die Betrachtungsweisen von Komplexität und Widerspruch.
Daraus folgt als Leitlinie für das Design der Zukunft generell, daß es bewußt viele und unter-schiedliche Wege geben muß.
Gestatten Sie mir zur Veranschaulichung folgenden Vergleich: In der Mikroelektronik steht heute nicht mehr die Innenarchitektur der Chips und integrierten Schaltkreise im Vordergrund der kreativen Gestaltung sondern die Benutzeroberflächen und die Software, welche mit dem Symbol der "flying windows" symbolisiert wird, mit den Fenstern, die geöffnet sind, damit im Wind der Datenautobahnen Wissen und Informationen über die Welt verbreitet werden können. Die Mikroelektronik bedient sich heute bereits souverän der Bauelemente aus dem vorhandenen elektronischen Lego-Baukasten. In gleicher Weise bedienen sich heute auch die postmodernen Architekten der bewährten Bauelemente aus Spannbeton, Stahl und Glas aus dem perfekten Reservoir der Ingenieur-Bautechnik. Damit schufen sie dann die Designermodelle eines Grand Arche in Paris oder der Hongkong und Schanghai-Bank in Hongkong.
Als Fazit der gedanklichen Bemühungen um die Notwendigkeit und die Art des postmodernen ästhetischen Denkens ergibt sich zusammenfassend, daß unsere Gegenwart und die absehbare Zukunft durch zwei große Strömungen charakterisiert sein werden, nämlich durch die postmoderne Gesellschaft und durch die ökologische Herausforderung.
Das ästhetische Design der Zukunft mit ihren neuen Symbolen kann dabei zur Schnittstelle dieser beiden Lebensbereiche werden, wenn es gelingt , den Begriff dieses neuen Erhabenen mit Substanz zu füllen - und zwar im Sinne der Idealbilder einer in Frieden lebenden, humanen und mit der Natur im Einklang befindlichen Gesellschaft . Die auf allen Ebenen unserer Existenzbedingungen stattfindende Umgestaltung erfordert daher ein erweitertes Design, das von den globalen Problemen der Ökonomie und Ökologie bis hin zu den persönlichsten Lebensverhältnissen reicht. Die Aufgabe des Designs verlagert sich dabei von der heute noch überwiegend gültigen Objektgestaltung - auf die sich die Moderne konzentriert hatte - zur Rahmengestaltung, d.h. zur Veränderung der Rahmenbedingungen unserer postmodernen Lebensverhältnisse.
Schlußwort Damit möchte ich zum Schluß dieser gewiß nicht leicht verdaulichen Darlegungen kommen. Wie wir gehört haben, haben Symbole nicht nur eine bis in die Urzeiten der Menschheit zurück-reichende Tradition sondern auch noch heute eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Die Begriffe Symbol, Tradition und Erhabenheit sind sprachlich in Mißkredit geraten. Aber sie existieren in neuer Verpackung weiter und sind dank der Wirksamkeit der Medien heute noch wirksamer als früher.
Sie beeinflussen zusammen mit den von den Moderatoren interpretierten Nachrichten unser Denken und Handeln. Sind wir auf der einen Seite gehalten, zur eigenen Existenzsicherung kritisch zu sein, d.h. anästhetisch zu denken, so sind wir andererseits als Mittglieder der modernen vielfältig verflochtenen Geseelschaft aufgefordert, für ästhetische Botschaften offen zu sein. Wir dürfen deshalb bei den Begriffen Ästhetik und ästhetisches Denken nicht nur an Schönheit, Harmonie und Proportionen denken.
Die Rahmenbedingungen unserer heutigen Welt und Gesellschaft sowie die Beschleunigung ihrer Veränderungen machen den verantwortungsbewußten Umgang mit den vorgestellten Denkformen und den daraus erwachsenden Ergebnissen, wozu auch der Umgang mit den Symbolen gehört, zu einem Kernpunkt bei der Gestaltung der Lebensverhältnisse künftiger Generationen.

Quellenangabe:

E.Brunner-Traut , "Gelebte Mythen" , Wissenschaftl. Buchgesellschaft Darmstadt 1981
Marion Giebel , "Das Geheimnis der Mysterien", dtv sachbuch 1993
Konrad Dietzfelbinger , "Erleuchtung Texte aus Nag Hammadi" , Edition Argo
Weisheit im Abendland Dingfelder Verlag,Andechs 1994,ISBN 3-926253-22-3 Ebr
Wolfgang Welsch , "Ästhetisches Denken" , Philipp Reclam jun.Stuttgart,
3.Auflage 1993 , Universal-Bibliothek Nr. 8681, ISBN 3-15-008681-7

I.K.


 

Home | Aktuelle Gästeabende | Literatur | Was ist Freimaurerei ? | Essays | Links | Lexikon | Eigene Historie | Berühmte Freimaurer | Downloads | News für Brüder | Arbeitskalender | Wegbeschreibung | Kontaktformular | Impressum | Sitemap


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü